Versiegelter Drucksensor
Ein versiegelter Drucksensor ist ein Sensortyp, dessen Referenzdruckhohlraum während des Herstellungsprozesses dauerhaft bei einem festen Druck versiegelt wird. Es misst die Differenz zwischen dem Druck des Messmediums und diesem intern abgedichteten Referenzdruck.
Wichtiger Hinweis:Obwohl es eine „Differenz“ misst, da sein Referenzdruck fest ist, misst es im Wesentlichen immer noch einen absoluten Druckwert. Der Bezugspunkt für diesen absoluten Druck ist lediglich nicht Null (Vakuum), sondern ein vorgegebener fester Wert.

Grundprinzip und Struktur
Struktur:
Im Gegensatz zu belüfteten Überdrucksensoren verfügen abgedichtete Drucksensoren nicht über einen Entlüftungsanschluss.
Ihr interner Referenzhohlraum wird mit einem spezifischen Referenzdruck (am häufigsten normaler Atmosphärendruck auf Meereshöhe, also 101,325 kPa abs) gefüllt, bevor der Sensor das Werk verlässt, und wird dann dauerhaft versiegelt.
Eine Seite der Messmembran ist dem zu messenden Druck ausgesetzt, während die andere Seite diesem abgedichteten Referenzdruck ausgesetzt ist.
Funktionsprinzip:
Sensorausgang=Absoluter Druck des gemessenen Mediums - Intern versiegelter Referenzdruck Wenn beispielsweise der Referenzhohlraum eines versiegelten Drucksensors bei 1 Standardatmosphäre abgedichtet ist, dann:
- Wenn der absolute Druck des Messmediums genau 1 Standardatmosphäre beträgt, ist der Sensorausgang 0.
- Wenn der gemessene Druck höher als 1 Standardatmosphäre ist, ist der Ausgang ein positives Signal.
- Wenn der gemessene Druck weniger als 1 Standardatmosphäre beträgt, ist der Ausgang ein negatives Signal.
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